Ich habe die letzte Zeit komplett und ausschließlich mit der Algebra verbracht.
Ich habe sie lieb gewonnen.
Je mehr ich Definitionen und Sätze mehr verstehe und Frau jeder Matrix werde, entfremde ich mich meiner Mitmenschen. Wenn man die ganze Zeit mit schlüssigen, logischen und bewiesenen Fakten hantiert, wird mir das diskutieren mit Menschen, die nicht argumentieren können, nur Leid. Ich merke schnell wie ich von jedem genervt bin. Obwohl ich mich selbst so kindlich finde, fühle ich mich meist viel reifer als mein Umfeld (was nicht unbedingt gut sein muss, alles so engstirnig zu sehen, wie ich es doch oft tue)
Irgendwie deprimiert mich das.
Bei meinem Partymarathon ist mir das natürlich nicht aufgefallen, schließen quatscht man beim Tanzen nicht. Zum Glück!
Ich kann dieses ganze oberflächliche Gelabere einfach nicht mehr ertragen. Und deshalb kommt es mir ganz recht, endlich wieder zu rechnen. Beim Rechnen kann man einfach alles um sich herum vergessen. Mathematik ist schon was tolles, auch wenn das niemand so recht verstehen mag. Doch gibt man dieser Welt, die sich stets versucht selbst zu erklären, versucht ohne eine weitere Wissenschaft auszukommen, nur mal eine Chance cool zu sein... Ich sag euch, das kann einen viel mehr erfüllen, als alles andere was ich kenne. Denn die Mathematik steckt voller kleiner Erfolgserlebnisse, wenn man endlich die Lösung zu einem Problem gefunden hat.
Das gefiel mir schon immer so sehr daran. Im Leben gibt es selten EINE Lösung oder gar ein Schema.













